Die Volleyballerinnen der TSV Herbrechtingen machen den Aufstieg perfekt
Mit jeweils einem 3:0-Sieg am letzten Heimspieltag der Saison gegen TSV Böbingen 2 und SG MADS Ostalb 4 haben die Volleyballerinnen der TSV Herbrechtingen das geschafft, was noch nicht vielen Mannschaften zuvor gelungen ist: Sie haben alle 16 Spiele gewonnen und von maximal 48 zu erreichenden Punkten insgesamt 45 Zähler geholt. Während der Saison hat das Team um Trainerduo Kurt Weller und Birgit Thumm nur neun Sätze abgegeben – und dies trotz einer starken Klasse mit den Absteigern um SG Westhausen/Wasseralfingen und TSV Böbingen.
Gegen den ersten Aufstiegsaspiranten trafen die TSVlerinnen nachdem die Saison mit einem 3:1-Sieg in Heuchlingen und einem 3:0-Sieg in Giengen erfolgreich begonnen hatte. Den ersten Satz gegen Westhausen entschieden sie knapp für sich (27:25), den zweiten mussten sie abgeben (19:25), wieder spannend machten sie es im dritten Satz (26:24) und im vierten Satz setzten sie mit 25:15 ein Ausrufezeichen, womit sie verdient als Gewinner vom Feld gingen. In den darauffolgenden Begegnungen gegen TSV Ellwangen 3 und TSV Böbingen 2 setzte sich Herbrechtingen deutlich mit 3:0 durch. Im Spiel gegen SG MADS Ostalb 4 hatte die TSV mit Startschwierigkeiten zu kämpfen und gab leichtfertig den ersten Satz her, fing sich jedoch schnell wieder (3:1). Am 10. Dezember hatte sie den zweiten Favoriten aus Böbingen zu Gast. In die Partie fanden die Herbrechtingerinnen einen guten Einstieg (25:21), kassierten in den nächsten beiden Sätzen jedoch herbe, wenn auch knappe Rückschläge (18:25, 24:26), mit dem vierten Satz (25:18) retteten sie sich in den ersten Tie-Break der Saison, aus dem sie hart umkämpft als Sieger hervorgingen (15:13).
Im weiteren Verlauf gewannen sie mit 3:0 gegen SV Frickenhofen 2 und die ersten Teams der Rückrunde TV Heuchlingen 2 und SG TSG/SC Giengen. Im ersten Spiel des neuen Jahres musste die TSV die Fahrt nach Westhausen antreten. Den Siegeswillen der Gastgeber bekam sie schon zu Beginn zu spüren (18:25) und gleichte im Anschluss aus (25:22). Im dritten Satz schlichen sich zu viele Eigenfehler ein und zu allem Überfluss verletzte sich auch noch eine Spielerin, da die Gegnerin nach dem Blocken auf ihrem Fuß landete, weshalb es für diesen Satz nicht reichte (19:25). Mit der sich nun breitmachenden „Jetzt erst recht“-Mentalität schafften es die Gäste in den Tie-Break (25:17) und ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen (15:10). Nach dem erfolgreichen Spieltag in Ellwangen (3:0) erwartete man mit Böbingen den nächsten schweren Brocken. Den ersten Satz entschied die TSV knapp für sich (25:23), verlor den zweiten und dritten Satz jedoch mit 20:25 und 22:25. Im vierten Satz gelang ihr dann die Sensation: Mit 25:8 setzten sie sich durch und auch den fünften Satz gewannen sie deutlich (15:10). Am vorletzten Spieltag schlugen sie Frickenhofen mit 3:0.
Am vergangenen Wochenende war dann der letzte Spieltag gekommen. Die TSV empfing Böbingen 2 und MADS Ostalb 4 in der Bibrishalle. Zu Beginn des ersten Satzes gegen Böbingen stellte Zuspielerin Melanie Schiele mit einer Aufschlagserie von 15 Punkten einen mannschaftsinternen Rekord auf – ein ordentlicher Vorsprung, um ungefährdet den ersten Satz einzuheimsen (25:8). Ähnlich deutlich war auch das Ergebnis der nächsten beiden Sätze (25:13, 25:10). Mit dem Ziel, die Saison ohne eine einzige Niederlage abzuschließen, ging das Team in die letzte Partie gegen MADS. Mit erneut starken Aufschlägen und Druck im Angriff setzte es sich im ersten Satz durch (25:20). Im zweiten Satz zeigte sich die Dominanz der TSV noch klarer (25:13). Während des dritten Satzes waren die Herbrechtingerinnen gedanklich vermutlich schon bei den Aufstiegsfeierlichkeiten, denn obwohl im dritten Satz nur noch drei Punkte fehlten, gaben sie noch elf Punkte ab. Doch den drohenden vierten Satz konnten sie noch abwenden und so schließlich einen weiteren Sieg und den Abschluss einer äußerst erfolgreichen Saison feiern.
Es spielten Melanie Schiele, Sophia Helbig, Lena Segler, Carmen Fuchslocher, Evelyn Siller, Tanja Fuchslocher, Elli Schneider, Tamara Wiedenmann, Nina Frisch und Nina Gröschl.