Wegen einer Doppelbelegung der Buchfeldhalle mussten die Volleyballer für ihr Heimspiel am vergangenen Samstag nach Gerstetten ausweichen. Was aber schwerer wiegte als die unbekannte Halle, war die unerwartete Spielstärke der ersten Gegner aus Abtsgmünd. Die Mannschaft, die seit jeher einen hervorragenden Steller hat wurde auf zwei Positionen von Neuzugängen verstärkt, die dem Team nun neue Angriffsoptionen boten und es dem Steller ermöglichten, den Herbrechtinger Block lange Zeit unwirksam erscheinen zu lassen. Ein ums andere Mal droschen die gegnerischen Bälle ins Feld und allzu viele Angriffe des Teams um Trainer Manfred Träger landeten im Block von Abtsgmünd. Völlig überrascht und verunsichert wurden die ersten beiden Durchgänge abgegeben (23:25 und 18:25).
Erst im dritten und vierten Durchgang gelang es, auch durch einige Umstellungen im Spielaufbau den gegnerischen Block zu umspielen und das eigene Block-Bollwerk aufzubauen. Mit großer Konzentration und gutem Einsatz konnte der Tie Break erzwungen werden (25:16 und 25:21).
Diesen startetet Herbrechtingen gut, konnte sich früh auf 6:3 und 10:7 absetzen, bevor Abtsgmünd noch einmal alles in die Waagschale warf und auf 13:13 herankam. Mit zwei guten Angriffen konnte Herbrechtingen aber dann den Sieg 15:13 perfekt machen, auch wenn ein Punkt für die Tabelle an Abtsgmünd abgegeben werden musste.

Das zweite Spiel gegen Schlusslicht Böbingen hingegen verlief erwartungsgemäß deutlich: mit 25:13, 25:16 und 25:20 konnte ein klarer 3:0 Erfolg.

Damit setzt sich das Team zum Ende der Vorrunde am Tabellenplatz 2 fest mit einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer VSG Kernen.
„Schade, dass wir heute gegen Abtsgmünd einen Punkt abgegeben haben sonst wären wir mit dem Tabellenführer gleichgezogen. Wir haben den Gegner sicherlich im Vorfeld unterschätzt und haben dann zu lange nicht in unser Spiel gefunden, auch wenn es am Ende noch glimpflich ausging und wir zumindest 2 Punkte „retten“ konnten.“ Resümiert Mannschaftsführer Wolf Fezer. „Im neuen Jahr nehmen wir die Verfolgung und den Kampf um die Tabellenspitze wieder auf und lassen nicht nach.“