Die Herbrechtinger Herren gastierten am Samstag 16. Februar bei den „alten Hasen“ aus Winnenden / Waiblingen. Die Mannschaft startete hochkonzentriert, um nicht den selben Fehler wie im Hinspiel zu wiederholen und die Gastgeber nur aufgrund des fortgeschrittenen Alters zu unterschätzen. Druckvoll in Angriffen und mit einer guten Annahme und Feldabwehr konnte der erste Satz mit 25:13 gewonnen werden. Ein Ergebnis, das in dieser Deutlichkeit aufgrund der angespannten Personalsituation so nicht erwartet werden konnte. So musste Slawik auf der Mittelposition debütieren und das Spiel ohne Auswechselspieler bestritten werden. Im zweiten Satz schlichen sich mehr und mehr Annahmeschwächen ein, zu viele Aufschläge landeten im Netz und Waiblingen kam zunehmend besser ins Spiel was die knappe 24:26 Niederlage zur Folge hatte. In den Folgesätzen spielte man wieder hochkonzentriert und konnte mit jeweils 25:18 den Erfolg perfekt machen, ohne Punkte für die Tabelle abzugeben.

Aufgrund des Patzens vom Tabellenführers aus Kernen beim Lokalrivalen aus Schnaitheim bleibt die Meisterschaft offen. Beide Teams stehen punktgleich an der Spitze, Herbrechtingen nur aufgrund des geringfügig schlechteren Satzverhältnisses an Platz 2.

Platz Team Spiele Siege Punkte
1 VSG Kernen 11 10 28
2 TSV Herbrechtingen 11 9 28
3 SG Volley Alb II 10 6 20
4 TG Geislingen 11 5 13
5 SG VfL Waiblingen/SV Winnenden 10 4 12
6 TSG Abtsgmünd 10 2 9
7 TSV Böbingen 10 3 8
8 TSG Schnaitheim 11 3 8

„Wir sind froh, dass wir bei den sehr erfahrenen Spielern aus Waiblingen keine Punkte liegen gelassen haben. Dass Schnaitheim nun gegen Kernen gewinnt hatten wir kaum erwartet. Dies eröffnet uns nun nochmal eine neue Chance auf die Tabellenspitze, wobei auch wir dazu die noch anstehenden drei Spiele hochkonzentriert und ohne weitere Satzverluste gewinnen müssen.“ Freut sich Spielführer Wolfgang Fezer über die neue Option.

Am 3. März geht es nach Abtsgmünd – auch ein Gegner, der immer für Überraschungen gut ist und die volle Mannschaftsstärke und Konzentration des Teams um Trainer Manfred Träger erfordert.

Es spielten:
Andritschke, Eberle, Fezer, Fräsdorf, Schaufelberger und Slawik.