Mit dem TSV Laupheim, dem Absteiger aus der Landesliga, stand den Volleyballerinnen der TSV Herbrechtingen ein harter Brocken bevor. Von Beginn an zeigte der Gastgeber seine Qualitäten im Aufschlag und Angriff, die die eigene Abwehr anfangs nicht so zu kontrollieren wusste, um selbst ins Spiel zu finden. Mit 17:25 gaben die Herbrechtingerinnen den ersten Satz ab. Verletzungsbedingt musste dann auch noch Mittelblockerin Tamara Wiedenmann ab dem zweiten Satz auf der Ersatzbank bleiben. Für sie kam Außenspielerin Lena Segler aufs Feld, die auf dieser Position bei ihrem vorherigen Verein bereits Erfahrungen sammeln konnte. Dennoch verursachte dieser Wechsel neben den Problemen in der Abwehr zusätzliche Verunsicherung im Team. Auch wenn der Satzverlust (13:25) nicht mehr verhindert werden konnte, nutzte man die Zeit, um sich in dieser ungewohnten Konstellation zurechtzufinden. Im weiteren Verlauf bewiesen die Damen, dass sie auch in neuen Situationen ihre Stärken ausspielen und einen vermeintlich übermächtigen Gegner unter Druck setzen können. Mit sechs Punkten Abstand gewannen sie den dritten Satz. Statt dieses Niveau zu halten und Laupheim mindestens einen Tabellen-Punkt abzuknöpfen, kam es im vierten Satz einmal wieder zum befürchteten Leistungseinbruch. Trotz erhöhtem Konditionsanteil in den vergangenen Trainingseinheiten sank die Konzentration abrupt, der Mannschaft von Trainerduo Kurt Weller und Birgit Thumm passierten zu viele Eigenfehler, um die Niederlage noch abzuwenden (14:25).  

Es spielten Melanie Schiele, Sophia Helbig, Andrea Maksimovic, Julia Borchert, Lena Segler, Evelyn Siller, Tanja Fuchslocher, Elli Schneider, Tamara Wiedenmann und Anna Depner.

Am Samstag, 30. November, empfängt die TSV Herbrechtingen den TSV Burladingen und TSB Ravensburg. Spielbeginn in der Bibrishalle ist um 14 Uhr. Zuschauer sind herzlich willkommen, für Verpflegung ist gesorgt.