Das Abenteuer Bezirksliga begann am Samstag, 5. Oktober 2019 für die TSV Volleyballerinnen beim Auswärtsspiel in Friedrichshafen.

Die taktischen Vorgaben vom Trainierteam in der Liga Fuß zu fassen und um sich an das neue Spieltempo zu gewöhnen, konnten im ersten Satz hervorragend umgesetzt werden.

Beim Stand von 9:5 und 14:8 versuchte der gegnerische Trainer aus Friedrichhafen das Herbrechtinger Spiel zu stören und zu unterbrechen. Doch die erkältungsgeschwächte Zuspielerin Melanie Schiele setzte weiterhin die Außenangreiferin Elli Schneider und Mittelangreiferin Sophia Helbig gekonnt in Szene. Daher gewannen die Mädels diesen Satz sicher mit 25:20 und konnten ihr Glück nicht fassen. Gegen den Aufstiegskandidaten ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen und verbuchten diesen Satz als geschlossene Mannschaftsleistung für sich.

 

Nach anfänglicher Überraschtheit des Gegners fand dieser allerdings immer besser ins Spiel und ein ums andere Mal konnte der starke und deutlich schnellere Service des Gegners nicht angenommen werden. Somit lag man schnell mit 0:5 zurück. Nach der Auszeit setzte sich die Fehlerquote zum 0:7 weiter fort. Beim Stand von 8:17 blieb den beiden Trainern nichts anderes übrig als die Mannschaft zu beruhigen. Das Trainiergespann versuchte in der Auszeit die Mädels auf ihre Stärken zu besinnen und das Beste aus dem Rückstand zu machen. Gezwungenermaßen musste das Team sich aus dieser Situation selbst befreien, da dem TSV Herbrechtingen an diesem Wochenende kaum Wechselmöglichkeiten zur Verfügung standen. Die Spielerinnen Nina Frisch und Lena Segler hatten kurzfristig absagt sowie Julia Borchert, die für den SGSC/TSG Giengen selbst als Trainerin unterwegs war.

 

Der Beginn des dritten Satzes verlief sehr ausgeglichen bis zum Punktestand 9:8 für Herbrechtingen. Wieder durch drei direkte Punkte im Aufschlag zog Friedrichshafen zum 9:11 davon. In der Auszeit versuchten die Trainer die Spielerinnen aufzubauen und an den Kampfgeist zu appellieren. Die lang umkämpften Ballwechsel bis zum Stand zum 17:17 verbuchten die Mädels auf ihr Konto und zwangen den gegnerischen Trainer zu einer Spielunterbrechung.Durch die langjährige Erfahrung in der Bezirksliga und spielerischen Überlegenheit baute der Gegner den Vorsprung auf 17:21 aus. Trotz aller Gegenwehr und starkem Kampfgeist gelang es den Herbrechtingerinnen nicht mehr den Satz zu wenden. Er ging mit 17:25 an Friedrichshafen.

 

Aus gesundheitlichen Gründen gab es im vierten Satz auf der Zuspielposition einen Wechsel und Trainerin Birgit Thumm streifte sich das Trikot als Zuspielerin über. Bis zum Spielstand von 13:13 verlief die Partie wieder auf Augenhöhe. Abermals versuchten die Herbrechtinger Trainer beim Rückstand von 15:17 während der Auszeit zu motivieren und das Spiel als Trainingschance auf höherem Niveau zu spielen, zu sehen. Birgit Thumm versuchte ein ums andere Mal aus der schlechten Annahme die Angreiferinnen in Szene zu setzen, allerdings fehlte die Durchschlagskraft. So zogen die Gegnerinnen auf 24:17 davon. Nach einer kurzen Aufbäumphase zum 24:19 beendete Friedrichshafen den Satz mit 25:19 und somit das Spiel mit 1:3.

 

Im Nachhinein waren sich alle Spielerinnen einig, dass es trotz allem ein gelungener Saisonstart war und man nicht komplett vom Gegner überrollt wurde. Diesen positiven Eindruck teilen auch beide Trainer und ziehen für die kommenden beiden Wochen ihr Fazit.

Bis zum nächsten Spieltag muss im Training vor allem Aufschlag/Annahme trainiert werden.

Die Vorbereitung zeigt, dass sich das Team auf dem richtigen Weg befindet, um den Klassenerhalt zu erreichen.

Am Sonntag, 20. Oktober 2019 geht es für die TSV Mädels beim ersten Heimspiel um 11 Uhr gegen die TG Biberach II und um 13 Uhr gegen den SSV Ulm 1846 II in der neuen Bibrishalle weiter.

 

Für die TSV spielten: Melanie Schiele, Sophia Helbig, Elli Schneider, Eveline Siller, Tanja Fuchslocher, Tamara Wiedenmann, Anna Depner, Annika Gerteisz, Sabrina Heinz und Birgit Thumm.