Nach zuletzt 5 verlorenen Spielen in Folge war es für die Herren der SG Herbrechtingen / Giengen am letzten Spieltag vor der Winterpause immens wichtig beim TSV Eningen 2 nochmals Punkte zu sammeln. Mit bis dahin nur 3 Zählern auf der Habenseite steht man auf dem letzten Tabellenplatz und somit mitten drin im Abstiegskampf.

Der Start gelang wie geplant. Mit konzentriertem Spiel, guten Annahmen und druckvollen Angriffen konnte man den Gegner früh überraschen und auf Abstand halten. Ein klarer Satzgewinn mit 25:19 machte Hoffnung, endlich wieder auf die Erfolgsspur zurück zu kommen. Aber wie so oft vorher folget der direkte Einbruch. 0:9 konnte Eningen im zweiten Satz davonziehen und nutze die Schwächen in der Annahme und mangelnde Konzentration gnadenlos aus. Die SG schaffte es in der Folge nicht den Vorsprung aufzuholen und zeigte erneut eklatante Schwächen in nahezu allen Spielbereichen. 17:25 wurde der Satz abgegeben. Und auch im dritten Satz wurde es nicht besser, Hier konnte sich Eningen zwischenzeitlich mit einer Serie von 11 Aufschlägen in Folge absetzen. Die Versuche der SG zurück ins Spiel zu kommen wirkten verzweifelt und viel zu harmlos, Eningen hingegen spielte nun befreit auf und lies die Gäste mit 11:25 ratlos zurück. Von Trainer Fräsdorf nochmal voll auf Kampf eingestellt startete man wieder gut in den 4. Satz und fightete hart um jeden Punkt. Ein Kampf, der sich am Ende auszahlte und mit 25:22 in den TieBreak führte, in den die SG den Schwung und Kampfeswillen mitnehmen konnte und sich mit 5:0 absetzte. Aber Eningen kämpfte sich nochmal zurück und machte es zum Ende hin spannend. Nach 1 Stunde und 48 Minuten aber waren es final doch die Spieler der SG Herbrechtingen / Giengen die jubelten und den Auswärtssieg mit 15:13 davontragen konnten.  

„Ein sehr wichtiger Sieg im Abstiegskampf zum Jahresende. Wir sind zwar weiterhin Schlusslicht, aber haben nur noch einen Punkt Abstand auf den Relegationsplatz und zwei Punkte auf die Nichtabstiegsplätze. Wir müssen stark an unserer Stabilität und der Effizienz arbeiten, haben aber noch alles in der Hand für die Rückrunde. Kein Team, gegen das wir keinen Satz geholt hätten, aber leider konnten wir das noch nicht in Punkte umsetzen“ fasst Mannschaftsführer Wolfgang Fezer zur Saisonhalbzeit zusammen.

Es spielten:
Andritschke, Blume, Eberle, Fezer, Fräsfdorf Tim, Fräsdorf Bert, Gall, Nowak, Schaufelberger und Slawik