Zum ersten Heimspieltag in der neuen Bibrishalle empfingen die Volleyballer den Tabellenführer von Eningen 3 und den vorletzten von Bellenberg / Vöhringen. Während sich das Team gegen die starken Eninger nur Außenseiterchancen ausrechnete wollte man doch zumindest mit einem Sieg im zweiten Spiel die rote Laterne abgeben und endlich die ersehnten Punkte für die Tabelle mitnehmen, nachdem bisher mit nur einem Sieg die Ausbeute entsprechend gering ausfiel, wenngleich in jedem verlorenen Spiel mindestens ein Satz erkämpft werden konnte.

Gegen die hochfavorisierten Eninger wurde stark gestartet und trotz Verlust des ersten Satzes mit 18:25 war klar, dass auch hier nichts unmöglich war. So wurde auch im zweiten Satz das  hochkonzentrierte Spiel mit dem Satzgewinn 25:21 belohnt. Bis zum 8:8 wurde auch im dritten Satz gut mitgehalten, bis sich Eningen mit einer Aufschlagserie von 8 Punkten, bei der sich im Team der SG eklatante Annahmeschwächen zeigten, deutlich absetzen konnte. Ein Vorsprung der nicht mehr eingeholt wurde und mit 15:25 ein deutliches Ende erfuhr. Als hätte man den Stecker gezogen lief dann auch im vierten Satz überhaupt nichts mehr zusammen, erneut schwache Annahmen machten es den Stellern schwer ihre Angreifer gut zu bedienen und diese scheiterten nur allzu oft mit vermeidbaren Eigenfehlern. Eine unbefriedigende Mannschaftsleistung die mit 8:25 endete.

Im zweiten Spiel sollten die Pflichtpunkte eingefahren werden und es sah alles so gut aus. Gegen die deutlich schwächere Mannschaft setzte man sich von Anfang an ab und konnte den Vorsprung ungefährdet bis zum 25:23 Satzgewinn halten. Doch auch dann wieder der Einbruch im nächsten Satz – als wäre man mit dem Satzgewinn zufrieden spielte man wieder unkonzentriert und fahrig. Beriets zum Satzbeginn lag man innerhalb kürzester Zeit mit 8 Punkten zurück. Die nun besser stehenden Blöcke der Gegner machten es den Angreifern der SG schwerer, aber statt mit einer Spielidee die Mauer auseinanderzuziehen gestaltete sich das Spiel ideenarm. Die vielen Eigenfehler und erneut die schwache Annahme und Abwehr führten zum klaren Satzverlust mit 16:25. Demotiviert und ohne Spielfreude gestalteten sich die folgenden Sätze. 17:25 und 15:25 war das Endergebnis, welches der Atmosphäre in der neuen Bibrishalle und der Unterstützung der Zuschauer in keinster Weise gerecht wurde.

Die Herren der SG Herbrechtingen / Giengen stehen damit weiterhin, mit nun angewachsenem Abstand, am Tabellenende und müssen auf eine bessere Rückrunde hoffen und hinarbeiten. Besonders in der Annahme ist hier viel Training notwendig um das Spiel zu stabilisieren.

 

„Wir haben uns wieder viel zu schlecht verkauft. Drei konzentrierte Sätze reichen bei zwei Spielen einfach nicht aus. Wir schaffen es nicht, den Druck über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten oder auch unsere Motivation auf dem Feld hochzuhalten, das ist aktuell unsere größte Schwäche, die uns die Punkte kostet!“ fasst der unzufriedene Spielführer Wolfgang Fezer zusammen.    

Es spielten:
Andritschke, Blume, Eberle, Fezer, Fräsfdorf, Gall, Nowak, Schaufelberger und Slawik

 

Zum letzten Spiel der Vorrunde geht es am 15.12. nochmals nach Eningen, zur 2 Mannschaft. Die letzte Chance also sich noch in der Vorrunde Punkte zu holen.