Nach dem erfolgreichen Start in die Rückrunde, bei dem in der heimischen Bibrishalle 4 Punkte erkämpft werden konnten und dem damit verbundenen Sprung auf den 5. Tabellenplatz musste das Team der SG Herbrechtingen / Giengen am Sonntag 02. Februar beim Aufstiegskandidaten in Unlingen antreten. Dass diese Aufgabe alles andere als einfach werden würde war von vornherein klar, der Ausfall (Grippe) von Mannschaftsführer Wolfgang Fezer machte es nicht leichter. Slawik, der auf der Mittelposition nachrückte schlug sich gut, konnte aber (ebenso wie der Rest des Teams) nicht viel gegen die übermächtigen Angriffe und druckvollen Aufschläge ausrichten. Unlingen dominierte das Spiel und lies auch durch starke Blockarbeit kaum Chancen zum Spielaufbau. So ging folgerichtig der erste Satz deutlich mit 12:25 verloren. Im zweiten Satz stellten sich auf Unlinger Seite mehr Unsicherheiten dar, die Herbrechtingen/Giengen mehr Freiraum boten, auch wenn mit 18:25 auch dieser Satz verloren wurde. Im dritten Satz wechselte Unlingen auf mehreren Positionen. Die Chance wurde genutzt. Felix Gall gelang es auf der Außenposition zunehmend besser den Block zu umspielen und wichtige Punkte zu setzen. Die Rückwechslung der überraschten Unlinger erfolgte zu spät um das Ruder noch herumreißen zu können und der Satz ging mit 26:24 knapp und umkämpft an die Gäste, die damit die Serie halten konnten und noch kein Spiel in der Bezirksliga verloren haben, ohne zumindest einen Satz geholt zu haben. Im vierten Durchgang spielte Unlingen wieder in der Stammaufstellung und voll konzentriert, was sich im klaren 13:25 widerspiegelte.

„Mit dem Satz können wir zufrieden sein“, konstatiert Wolfgang Fezer, der als Coach das Team unterstützte. „Unlingen ist zurecht an der Tabellenspitze und hatte die absolute Lufthoheit am Netz. Für uns wird es wichtig, die Punkte in den Kellerduellen für uns zu entscheiden. Wenn wir dann noch den einen oder anderen Satz entführen können kann dies am Ende beim Satzverhältnis auch nochmals entscheidend werden.“
Es spielten: Andritschke, Blume, Eberle, Fräsdorf, Gall, Nowak, Schaufelberger und Slawik
Die SG ist damit auf dem 6. Tabellenplatz punktgleich mit den Rängen 7-9 (8. Relegation, 9. direkter Abstieg)
Am 16. Februar geht es zum Tabellendritten nach Bad Waldsee, ggf. wieder eine Möglichkeit den einen oder anderen Satz zu „klauen“